Handhammered Cymbals - Schlagzeugbecken made in Turkey

Der Lärm in den Manufakturen ist ohrenbetäubend. Kaum zu glauben, dass hier wohlklingende Instrumente gefertigt werden. Die Bronze, die aus 20 Prozent Zinn und 80 Prozent Kupfer besteht, wird bei 1.150 Grad in kleine runde Formen gegossen. Nach dem Erkalten wird die Bronze bis zu zwölfmal erhitzt und gewalzt. Mit jedem Durchlauf wird der Abstand zwischen den Rollen verringert, somit werden die Becken millimetergenau auf die benötigte Stärke gebracht. An kleinen Ambossen treiben Männer das Metall mit rhythmischen Hammerschlägen in die gewölbte Form. Am Klang der Hammerschläge erkennen sie, wann das Becken die gewünschte Form hat. Je gewölbter das Becken, um so höher die Tonlage. Gefräste Rillen sorgen für ein besseres Vibrieren des Beckens und entfalten dessen vollen Klang. Mit dem Polieren bekommen die Becken ihren goldenen Glanz. Vor dem Verkauf und der Auslieferung "reifen" die Becken in Regalen, um sich vom ständigen Erhitzen und Abkühlen zu erholen.